Rezension - Unter Wasser hört dich niemand schreien - Paula Treick DeBoard

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Paula Treick DeBoard

Titel: Unter Wasser hört dich niemand schreien
Autorin: Paula Treick DeBoard
Band: Einzelband
Verlag: HarperCollinsGermany
Seiten:  450
Ausgabe:  Taschenbuch
Preis: 14,99
ISBN: 9783959670982
Ersterscheinung: 11.09.2017
Quelle: Verlag



Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar! Hiermit bedanke ich mich nochmal herzlichst beim HarperCollinsGermany Verlag!



Das Mädchen von nebenan liegt leblos im Pool. Und der glitzernde Schein des Villenviertels "The Palms" ist zerstört. Von Beginn an hat Liz sich dort wie eine Außenseiterin gefühlt. Nur ihrer Tochter Danielle und ihrem Mann zuliebe ist sie in diese wohlhabende Nachbarschaft gezogen. Danielle freundete sich schnell mit der gleichaltrigen Kelsey an. Bald schon ging das Mädchen bei der Familie ein und aus. Bis sie im Wasser treibt, und jeder einen Grund gehabt hätte sie hineinzustoßen - selbst Liz.


Der Klappentext klingt nach einer spannenden und nervenaufreibenden Geschichte, die habe ich nicht ganz bekommen.

Liz ist mit ihrer Familie ein Villenviertel namens The Palms gezogen. Eigentlich will sie dort gar nicht Leben aber für die Familie tut sie es. Ihre Tochter findet schnell Freundinnen unter anderem auch Kelsey. Liz hat bei Kelsey von Anfang ein schlechtes Gefühl. Dies soll sie auch nicht trügen, da in ihrem Haus immer wieder merkwürdige Dinge passieren. Außerdem passieren auch in der Kleinstadt mysteriöse Dinge um die sich ihr Mann kümmern muss, da es sein Job ist. Eines Tages liegt Kelsey im Pool und alle hätten ein Motiv sie dort hineingestoßen zu haben.

Liz hat eigentlich alles vom Leben. Sie hat einen liebevollen Mann und eine wundervolle Tochter. Sie liebt ihre Familie und würde für diese alles tun. Allerdings freut sie sich nicht auf den Umzug in The Palms aber natürlich geht sie mit. Sie ist froh, dass ihre Tochter schnell Freundinnen gefunden hat und ihr Mann so einen guten Job dort hat. Dennoch findet sie dieses Viertel mehr Schein als Sein. Kelsey ist ihr von Anfang an nicht geheuer und dann passieren Dinge, die für Liz kaum zu glauben sind.

Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen und die ersten 100 Seiten fand ich auch echt interessant und konnten mich packen. Allerdings hat mich Liz nach einer Weile etwas genervt, mit ihren Aussagen. Wir haben hier verschiedene Sichtweisen unter anderem die auch von ihrem Ehemann und diese fand ich wesentlich besser. Die Autorin wollte hier eine Geschichte kreieren, wo ein Teenanger, quasi alle im Griff hat, deren Geheimnisse kennt usw. Ich finde dies ist ihr nicht so gut gelungen. Sie hat sich zu viel auf die unwesentlichen Dinge konzentriert als den Fokus, was Kelsey eigentlich getan hat. Mit dem Ende bin ich auch nicht so zufrieden und bin daher etwas enttäuscht von diesem Buch.


Der Einstiegt war gut und ich habe mich auf eine spannende Geschichte gefreut. Die Autorin hat hier versucht, dass ein Mädchen quasi ein Village im Griff hat und jeder einen Grund gehabt hätte, sie umzubringen. Dies ist ihr nicht gelungen, sie hat sich zu sehr mit Dingen aufgehalten, die für die Geschichte nicht von Relevanz sind.


Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln
                     

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