Rezension - Was alles war - Annette Mingels

Annette MingelsTitel: Was alles war
Autorin: Annette Mingels
Verlag: Knaus
Seiten: 288
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 19,99
ISBN: 978-3-8135-0755-3
Ersterscheinung: 06.03.2017
Kaufen: Verlag Thalia



Klappentext/Inhalt:

Für ihre Eltern war Susa das lange ersehnte Kind, es fehlte ihr an nichts. Dass sie adoptiert wurde, hat sie nie gestört. Als erwachsene Frau verspürt sie zwar eine leichte Neugier auf die leibliche Mutter, aber als sie Viola kennenlernt, ist diese für sie eine Fremde. Doch das Treffen setzt mehr in Bewegung als vermutet. Die Frage, was Familie eigentlich ausmacht, erhält für Susa eine neue Bedeutung, auch, weil sie sich in Henryk verliebt, der zwei Töchter mit in die Beziehung bringt. 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, wollte ich das Buch sofort lesen. Vor allem weil ich mich diese Thematik sehr interessiert und mir diese nicht ganz fremd ist.

Susa wurde als kleines Kind adoptiert. Ihr hat nie an irgendetwas gefehlt und sie kann sich sehr glücklich schätzen, solche Eltern zu haben. Natürlich würde sie gerne erfahren, wo ihre Wurzel sind und wir ihre leiblichen Eltern sind, allerdings ist ihr dies kein großes Bedürfnis, diese zu suchen. Eines Tages lernt sie ihre leibliche Mutter kennen und sie merkt, dass diese Person einfach total fremd für sie ist. Dennoch macht sie sich viele Gedanken und fragt sich immer wieder, was eigentlich eine Familie ausmacht. Dabei begibt sie sich auf eine Reise, die sie nicht gedacht hätte.

Den Brief am Anfang fand ich wirklich schön und ich habe mich auf eine emotionale Geschichte gefasst gemacht. Leider habe ich diese aber nicht bekommen. Vor allem kam ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht. Sie schreibt sehr distanziert, was ich erstmal nicht schlecht finde aber in dem Buch gibt es keine wörtlich Rede. Dadurch habe ich oftmals nicht gewusst, was Susa sich jetzt denkt und was sie sagt. Ich kam damit einfach nicht klar und dadurch konnte mir die Autorin die Geschichte nicht näher bringen. Durch den Schreibstil hat mir das Buch absolut nicht gefallen. Die Thematik ist hochinteressant und bietet so viel aber durch die nicht existierende wörtliche Rede konnte ich mich auf Susa absolut nicht einlassen.

Fazit:

Die Thematik des Buches ist absolut grandios. Dennoch hat mir dieses Buch nicht gefallen. Dies lag vor allem an dem Schreibstil der Autorin. Sie schreibt aus einer Perspektive die für mich sehr schwer war zu lesen. Dazu kommt noch, dass es keine wörtliche Rede gibt und damit komme ich absolut nicht klar. Dadurch kam ich mit Susa nicht klar und das Buch hat bei mir einfach absolut keine Emotionen geweckt.

Bewertung:

Cover: 4/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 1/5
Schreibstil: 1/5
Gesamtpaket: 1/5

1 von 5 Engeln 





Vielen Dank an den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Kommentare:

  1. Schade, dass dir das Buch letztendlich nicht zugesagt hat, ich finde aber, du hast dennoch eine gute Rezension geschrieben. Ohne direkte Rede ist ein Buch tatsächlich schwieriger zu lesen, das stört mich auch manchmal.
    Mich wundert allerdings, wieso du auf nur einen Stern kommst, bei den vorherigen Zwischenpunkten. Hätte das Buch nicht wenigstens zwei Pünktchen verdient :)!

    LG Piglet ♥

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    1. Huhu :)

      ja :((! Ich muss sagen, dass mir die Rezi hier echt schwergefallen ist zu schreiben.
      Bei mir kamen einfach keine Emotionen an und daher kann ich einfach nicht mehr geben :(!

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  2. Bücher ohne wörtlicher Rede lese ich auch nicht so gerne. Echt schade denn das Thema und der Klappentext sind wirklich vielversprechend. Ich hoffe dein nächstes Buch gefällt dir wieder besser :) Liebe Grüße

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    1. Also hier fand ich es extrem, weil man gar nicht wusste, was jetzt, dass hatten sie eigentlich gesagt aber ich war nur verwirrt :(!
      Die Thematik ist toll aber mich konnte es absolut nicht berühren :(

      <3 Danke! Liebe Grüße

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