Rezension - Ein Meer aus Tinte und Gold - Traci Chee

07:00

© Cover: Carlsen-Verlag
Titel: Ein Meer aus Tinte und Gold
Autorin: Traci Chee
Übersetzt von: Sylke Hachmeister
Band: 1 von ?
Verlag: Carlsen
Seiten: 480
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 17,99
ISBN: 978-3-551-58352-9
Kaufen: Verlag Thalia


Klappentext/Inhalt:

Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.
Meine Meinung:

Bei diesem Buch muss ich mal das Cover und die Innengestaltung erwähnen. Es ist wunderschön aufgemacht und die ganzen tollen Details gefallen mir außerordentlich gut. Natürlich hatte ich auch so einige Erwartungen an das Buch aber leider wurde ich enttäuscht.

Sefia und ihre Tante leben sehr abgeschieden und versuchen nicht aufzufallen. Sie müssen auf viele Dinge verzichten und immer auf der Hut sein. Eines Tages passiert das unausweichliche. Sefias Tante wird entführt und Sefia steht ganz allein da. Sie möchte endlich mehr über das Buch herausfinden und ihre Tante retten. Sie tritt hiermit eine sehr gefährliche Reise an. Dabei trifft sie immer wieder auf zwielichtige Typen. Außerdem reist sie ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr allein. Dann überschlagen sich die Ereignisse und Sefia muss sich entscheiden.

Sefia musste in ihrer Kindheit schon einiges durchmachen. Seitdem ist sie mit ihrer Tante auf der Flucht und lebt im Verborgenen. Dies ist nicht immer einfach für sie. Außerdem vermisst sie ihre Eltern sehr aber diese sind leider nicht mehr am Leben. Als ihre Tante entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Dennoch will sie unbedingt herausfinden, was es sich mit dem Buch auf sich hat und ihre Tante retten. Sie begibt sich auf eine gefährliche Mission. Sie merkt an vielen Stellen, dass manches gar nicht so einfach ist. Als sie dann auf einen Jungen trifft, ist sie anfangs skeptisch und will ihn nicht dabei haben aber letztendlich treten die beiden die Reise an. Zusammen erfahren sie so einiges und müssen immer wieder kämpfen. Was ihr am Ende bevorsteht, damit hat sie nie gerechnet. Sefia ist anfangs natürlich ängstlich und fühlt sich allein. Nach und nach wächst sie aber an dem Ganzen und wird stärker.

Der Einstieg ist mir ganz gut gelungen und die ersten 80 Seiten waren für mich auch gut. Danach ging es für mich schwierig weiter. Ich bin mit Sefia einfach nicht warm geworden. Ich konnte zwar vieles nachempfinden aber für mich war sie einfach nicht greifbar. Außerdem hätte man viele Stellen auch mehr zusammenfassen können. Mir ist einfach im Mittelteil zu wenig passiert. Als sie dann endlich auf dem Schiff waren, wurde es für mich zwar besser und auch etwas spannender. Wir erfahren hier so einiges aber dennoch hat mir einfach was gefehlt. Mir hat dieser Nervenkitzel gefehlt, den ich in Büchern einfach brauche. Für mich war die Geschichte leider nichts.

Fazit:

Mit Sefia bin ich einfach nicht warm geworden. Die Geschichte fand ich an vielen Stellen zu verworren und langweilig. Einige Lichtblicke gab es aber diese waren mir zu wenig vorhanden. Vor allem konnte ich mir diese Welt an vielen Stellen nicht vorstellen und somit konnte mir die Autorin die Geschichte auch nicht Nahe bringen. 


Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 2/5
Schreibstil: 2/5
Gesamtpaket: 2/5

2 von 5 Engeln




Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!

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