Rezension - Hochland - Steinar Bragi

07:00

© Cover: DVA-Verlag
Titel: Hochland
Autor: Steinar Bragi
Übersetzt von: Tina Flecken
Verlag: DVA
Seiten: 304
Ausgabe: Klappenbroschur
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-421-04697-0
Ersterscheinung: 12.09.2016
Kaufen: Verlag Thalia



Sie hatten das Gefühl, dass jemand draußen auf sie wartete, in der Dunkelheit ihre Namen flüsterte ...

Zwei junge Paare aus Reykjavík machen mit ihrem Jeep einen Ausflug in die raue, menschenfeindliche Bergwelt des isländischen Hochlands. Dichter Nebel zieht auf, sie kommen vom Weg ab und rammen ein Haus, das in der Einöde plötzlich wie aus dem Nichts vor ihnen aufragt. Notgedrungen müssen sie die Nacht dort verbringen. Ihr Amüsement über das ungeplante Abenteuer verwandelt sich schon bald in Unbehagen, denn ihre Gastgeber, ein verschrobenes altes Paar, benehmen sich sehr merkwürdig: Warum verbarrikadieren sie das Haus bei Einbruch der Dunkelheit wie eine Festung? Was lauert dort draußen in der Sandwüste? Und wieso haben sie so wenig Interesse daran, ihren Gästen zu helfen? Zunehmend panisch geraten die Städter miteinander in Streit, und ihre Versuche, den Weg zurück in die Zivilisation zu finden, werden immer verzweifelter. Gibt es ein Entrinnen?
Dieses Buch habe ich vom Verlag erhalten und wollte mich hiermit nochmals bedanken.

Als ich die Verlagsvorschauen gesehen habe, ist mir dieses Buch sofort aufgefallen. Der Klappentext hört sich richtig gut an und man erhofft sich eine spannende Geschichte. Leider habe ich diese aber nicht erhalten.

Zwei Paare, die auch gut befreundet sind machen sich auf den Weg ins Hochland. Sie möchten der Großstadt entfliehen und einfach die Natur genießen. Als sie eines abends auf dem Heimweg sind und kommen vom Weg ab. Plötzlich gibt es eine heftige Erschütterung. Sie sind mit dem Wagen gegen etwas gefahren und dieses Etwas ist ein Haus. Sie stehen alle unter Schock und sind auch total müde. Die Bewohner des Hauses bieten ihre Hilfe an aber so wirklich wohl fühlt sich keiner. Als dann auch noch kuriose Sachen passieren, weiß keiner mehr, wem er eigentlich noch vertrauen kann.

Die beiden Paare Hrafn und Vidgís sowie Anna und Egill haben sich ein paar Tage abseits der Stadt gewünscht, da ist das Hochland genau richtig für. Als dieser schreckliche Unfall passiert, merken alle sehr schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Die Hausbewohner sind total wortkarg und vor allem behaupten diese Dinge, die gar nicht sein können. Die vier möchten so schnell wie möglich dort weg und machen sich auf den Weg. Dabei geht nicht alles gut und. Letztendlich wollen sie das Geheimnis der Bewohner lüften und endlich wieder nach Hause. Dann kommt alles ganz anders und sie wissen nicht mehr was sie machen sollen.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich auf eine spannende und gruselige Geschichte gefasst gemacht habe aber leider habe ich diese nicht bekommen. Zum einen hatte ich echt so meine Probleme mit den Charakteren und ich kann gar nicht so richtig ihre Eigenschaften benennen. Wir erhalten in dem Buch immer wieder Rückblicke, was sie so gemacht haben und wie ihr Leben aussah aber für mich war das wirklich sehr langatmig. Des Weiteren fand ich die Geschichte zu kurios und vor allem das Ende hat mich wirklich sehr enttäuscht.
Mit den Charakteren kam ich nicht gut klar und ich kann nicht mal ihre Charaktermerkmale richtig bestimmen. Die Geschichte fand ich auch total verwirrend und kurios. Außerdem bin ich immer noch so ein wenig sprachlos über das Ende. Die Grundidee ist wirklich toll aber ich finde die Umsetzung ist leider überhaupt nicht gelungen.

Cover: 4/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 2/5
Schreibstil: 1,5/5
Gesamtpaket: 2/5

2 von 5 Engeln 

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1 Kommentare

  1. Hey (: Naja, bei mir sah's nicht besser aus xD Schade, denn die Grundidee und die Geschichte des Klappentextes würden echt viel guten Stoff bieten. Aber hey: That's life!

    Bis bald,

    Benni <3

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