Rezension - Ein Hauch von Sehnsucht - Christina Unger

18:30

© Cover: Latos-Verlag
Titel: Ein Hauch von Sehnsucht
Autorin: Christina Unger
Verlag: Latos
Seiten: 300
Ausgabe: eBook
Preis: 3,99
ISBN: 978-3-945766-42-2
Kaufen: Verlag Thalia



Victoria Reimer ist mit dem Reisejournalisten Oliver Ross verlobt – der ihr jedoch nicht immer so treu ist, wie sie es gerne hätte. Aus Trotz - aber auch aus Lust an dem Abenteuer, das ihr Leben bislang vermissen ließ - geht sie eine Scheinehe mit Ramon Garcia ein, um dem gebürtigen Argentinier so eine Aufenthaltsgenehmigung für die USA zu verschaffen. Was sie jedoch nicht ahnt: Ramon hat eine bewegte politische Vergangenheit, die ihn nach Paraguay ans Krankenbett seiner Mutter führt. Als Victoria ihn dorthin begleitet, gerät sie mitten in einen Regierungsputsch, bei dem sie eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Wird sie an diesem Abenteuer zerbrechen oder am Ende sogar wachsen – und für welchen der beiden Männer wird sie sich entscheiden?
Dieses eBook habe ich vom Verlag und wollte mich hiermit nochmals bedanken.

Der Klappentext hört sich nach einer romantischen aber auch spannenden Geschichte an und diese habe ich auch bekommen.

Victoria hat einen Verlobten namens Oliver. Ihr Verlobter ist Journalist und dadurch sehr viel unterwegs. Die beiden sehen sich oft wochenlang nicht und Oliver ist auch nicht gerade eine treue Seele. Eines Tages schlägt ihre beste Freundin vor, dass sich doch mal mit Ramon treffen soll, da er gerne in Amerika bleiben möchte aber er muss jemanden heiraten, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Victoria möchte das gar nicht aber sie lässt sich darauf ein. Dann wird Ramons Mutter krank und sie begleitet ihn. Dort überschlagen sich die Ereignisse und Victoria muss einige Entscheidungen treffen.

Victoria hat einen Verlobten den sie wirklich abgöttisch liebt. Dadurch sieht sie einfach gewisse Dinge nicht und lebt eher ein bescheidenes Leben. Als ihre beste Freundin den Vorschlag mit der Scheinehe macht, ist sie total fassungslos aber letztendlich will sie ja auch mal was Neues erleben. Als sie sich darauf einlässt, ist sie von sich selbst total überrascht aber es ist einfach eine gute Sache. Sie merkt langsam, dass sie sich nach anderen Dingen sehnt und ihrem Leben endlich einen Sinn verleihen möchte. Sie hat Angst vor der Zukunft, will sich dieser aber Stellen. Als sie mit Ramos in sein Heimatland reist, wird sie schnell merken, dass es hier um mehr geht als nur um die kranke Mutter. Sie gerät in einen Strudel aus Intrigen und Machtspielen und muss am Ende sogar um ihr Leben fürchten.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen. Es lässt sich flüssig lesen und ich hatte absolut keine Probleme damit. Victoria ist eine Frau, die noch nicht richtig im Leben steht und ihre Entwicklung in dem Buch hat mich begeistert. Die Geschichte konnte mich berühren, mitreißen und ich habe so oft mit ihr mitgefiebert. Die verschiedenen Sichtweisen haben das Buch noch spannender gestaltet. Leider habe ich auch einen Kritikpunkt. Die Geschichte handelt von Victoria aber dennoch haben wir hier ganz viele Kapitel bzw. Abschnitte aus Olivers Sicht. Mir waren das ehrlich gesagt ein paar zu viel. Für mich war nicht er der Hauptcharakter, sondern Victoria. Seine Geschichte fand ich zwar sehr interessant aber mir war es einfach zu viel.
Es ist eine Geschichte, wie eine junge Frau zu sich selbst findet und über ihre Grenzen hinauswächst. Diese Geschichte konnte mich absolut berühren und begeistern. Dennoch waren mir die Kapitel aus Olivers Sicht ein bisschen zu viel. Dadurch wurde der Fokus ein wenig von Victoria genommen aber ansonsten war es für mich eine herzergreifende Geschichte.
Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 3/5

4 von 5 Engeln 

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