Rezension - Young World - Die Clans von New York - Chris Weitz

© Cover: Dtv-Verlag
Titel: Young World – Die Clans von New York
Autor: Chris Weitz
Band: 1 von ?
Verlag: Dtv
Seiten: 384
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 18,95
ISBN: 978-3-423-76121-5
Ersterscheinung: 22.09.2015
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Kaufen: Verlag Thalia


Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.
Dieses Buch habe ich bei einer Leserunde von LovelyBooks gewonnen. Ich habe mich so unglaublich gefreut und war total gespannt auf das Buch. Ich hatte einige Erwartungen und einige wurde auch erfüllt aber vieles hat mich sehr überrascht.

In dieser Welt gab es eine Seuche und daher gibt es nur noch Jugendliche. Die Jugendlichen haben sich mittlerweile in verschiedene Clans aufgeteilt. Wir erleben die Geschichte aus dem Clan vom Wahsington-Square. Dort leben Jefferson und Donna. Der Anführer des Clans hat nicht mehr viel Zeit, da er bald erwachsen ist und sie müssen schauen wie es ohne ihn weitergehen wird. Als es soweit ist, übernimmt Jefferson den Clan. Er will aber endlich raus aus diesem Clan und was erleben. Vielleicht schafft er es ja auch endlich etwas herauszufinden. Warum ist das den alles geschehen. So machen sich Donna, er und einige andere auf den Weg in die Welt um herauszufinden warum das alles passiert ist.

Jefferson ist zutiefst traurig, dass es den Anführer nicht mehr gibt. Mittlerweile ist er der Anführer und darauf hat er eigentlich keine große Lust. Auf jeden Fall macht er sich mit einigen aus dem Clan auf den Weg in eine Bibliothek. Dort wollen sie herausfinden, warum dies geschehen ist. Als sie dort ankommen müssen sie aber entsetzliche Dinge feststellen. Danach geht es für die alle nicht besser weiter. Sie müssen sich immer wieder um ihr Leben fürchten und Jefferson hat große Angst, dass sie bald von jemanden getötet werden. Mir hat Jefferson total gut gefallen. Seine Sichtweise der Geschichte konnte mich packen. Man merkt, dass er große Angst vor dem Abenteuer hat aber er ist auch neugierig. Für seine Freunde würde er einfach alles tun und er scheut sich auch vor keinem Kampf.

Die ganze Geschichte wird auch aus Sicht von Donna geschrieben. Mit ihr kam ich einfach überhaupt nicht klar. Sie schwelgt total in der Vergangenheit und das hat mich oft sehr gestört. Außerdem hat sie manchmal so Ansichten mit denen ich nichts anfangen konnte. Des Weiteren habe ich ihre Gefühle oft nicht verstanden. Dennoch muss ich sagen, wenn es um Leben und Tod geht, dann scheut sie keinen Kampf.

Dieses Buch sind aus den Sichten von Jefferson und Donna geschrieben. Jefferson hat mir unglaublich gut gefallen und mit Donna kam ich leider so gar nicht klar. Der Autor hat es zwar geschafft, zwei völlig verschiedene Sichtweisen zu schreiben aber leider hatte ich eben große Probleme mit Donna. Der Einstieg hat mir total zugesagt. Danach war die Geschichte zwar interessant aber manche Dinge fand ich echt makaber. Ich fand auch viele Stellen sind nichts für Jugendliche ab 14. Ich glaube mir wäre das in dem Alter schon etwas zu krass gewesen. Außerdem hat mich auch gestört, dass die alle so viel Pech haben und immer wieder kämpfen müssen. Das war einfach zu viel des Guten. An vielen Stellen ging für mich die Geschichte einfach nicht so richtig weiter. Gegen Ende wurde es dann nochmal richtig spannend und das Ende selbst ist einfach nur so mies. Ich will wissen wie es weitergeht.
Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben. Jefferson fand ich einfach nur unglaublich toll. Er zeigt seine Gefühle, scheut keinen Kampf u.v.m. Donnas Sicht hat mir leider gar nicht gefallen. Die Geschichte an sich ist sehr interessant aber mich hat doch einiges gestört. In diesem Buch sind einige Sachen enthalten, die ich für ein Jugendbuch zu krass finde. So etwas muss man mit 14 nicht unbedingt lesen. Das Ende ist dann total fies und ich werde auf jeden Fall weiterlesen auch wenn mir der Auftakt nicht ganz überzeugt hat.
Cover: 4/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln 

Kommentare:

  1. Ich finde es immer so toll, dass die Meinungen unterschiedlich sind! Wenn es Donna nicht gegeben hätte, wäre das Buch "noch" langweiliger gewesen! Ich fand die Klasse! LG

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    1. Sehr interessant :). So sind ja die Geschmäcker einfach verschieden :))
      <3

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  2. Ich hab bisher nur super gute Meinungen davon gehört / gelesen. :D Wobei ich ehrlich sagen muss, dass deine Rezi mich bisher am meisten angesprochen hat. Ich bin schon gespannt auf das Buch, ich hab es auf dem SuB liegen :))

    Alles Liebe<3

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    1. Ohh :D obwohl meine nicht ganz so gut ausfällt? :D

      DAs ist sehr schön :))

      <3

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  3. Hallo,

    mir hat das Buch bis auf das Ende eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe mir jetzt auch Band 2 bestellt und bin schon sehr gespannt darauf. Mal schauen, wie es weiter geht. :)

    Alles Liebe
    Steffi

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