Achtung Spoiler: Rezension - Das Juwel - Die Gabe - Amy Ewing

17:39

© Cover: FJB-Verlag
Titel: Das Juwel – Die Gabe
Autorin: Amy Ewing
Band: 1 von ?
Verlag: FJB
Seiten: 448
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 16,99
ISBN: 978-3-8414-2104-3
Kaufen: Verlag Thalia 
Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe.

Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist ...

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel. 
Als ich dieses Buch bei den Verlagsvorschauen gesehen habe und den Klappentext gelesen hab, wollte ich es sofort haben. Ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefasst gemacht aber leider konnte mich diese Geschichte nicht so begeistern.

Violet kommt aus einer armen Familie aber sie hat eine Gabe und somit muss sie von ihrer Familie fort. Sie kommt in eine Einrichtung, in der sie gewisse Phasen durchlaufen muss. Am Ende wird sie und 200 andere Mädchen auf einer Auktion versteigert. Somit kann sie der Armut entkommen aber sie gibt ihr Leben bei ihrer Familie auf. Als sie ersteigert wird, kommt sie in eine der herrschenden Familien. 

Violet will nicht versteigert werden. Sie will am liebsten zu ihrer Familie zurück. Sie möchte diese Gabe nicht mehr haben. Als sie versteigert wird, hat sie große Angst. Als sie dann von einer sehr wichtigen Dame ersteigert wurde, wird ihr verdeutlicht, dass sie gehorchen muss, gewisse Dinge ertragen muss und das sie für einen sehr großen Zweck dient. Sie will das alles aber nicht. Sie will dieses Leben nicht. Violet versucht irgendwie zu fliehen aber dann kommt alles ganz anders.

Die ersten 50 Seiten fand ich wirklich interessant und hoffte auf eine tolle Geschichte. Leider konnte mir der Fortgang aber nicht zusagen. Die versteigerten Mädchen dienen nur einen Zweck und bis sie diesen erfüllt haben, sind sie quasi Sklaven in den Familien. Ich fand das echt heftig, was in dieser Welt abgeht und für mich ist dies auch nicht unbedingt eine Sache, die in der Zukunft passiert sondern eher was, was damals (vielleicht im Mittelalter) passieren kann. Ich befürworte es nun einmal nicht, dass Menschen als Sklaven und Geburtsmaschinen dienen sollen. Mir war das echt zu makaber. Außerdem hat mir auch die Liebesgeschichte nicht so zugesagt, mir was das alles zu komisch. Das Ende ist dann echt aufwühlend und ich würde schon gerne wissen, was mit Violet passiert aber ob ich es lesen werde, bin ich mir echt nicht sicher.
Der Anfang war ganz vielversprechend aber der Rest hat mir nicht so zugesagt. Ich halte nicht viel von Sklaverei und Mädchen zu ersteigern, die ein Kind für diese Leute bekommen soll. Für mich ist das keine Welt, die mich begeistern kann. Die Liebesgeschichte ist mir auch ein bisschen komisch vorgekommen. Das Ende war dann echt aufwühlend und ich würde gerne wissen wie es weitergeht, aber ob ich es selber lesen werde oder mir jemand sagt wie es weitergeht, weiß ich noch nicht.
Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 2,5/5
Schreibstil: 2,5/5
Gesamtpaket: 2,5/5

2,5 von 5 Engeln 

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1 Kommentare

  1. Hey hey,

    ich fand das Buch auch total gut!
    Hast du den zweiten Band schon gelesen?
    Gerne bleibe ich als Leserin auf deinem Blog :-)

    Liebe Grüße,
    Vanessa
    vanessasbuecherregal.blogspot.de

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