Rezension - Jung, blond, tot - Andreas Franz

© Cover: Knaur-Verlag
Titel: Jung, blond tot
Autor: Andreas Franz
Band: 1 von 14
Verlag: Knaur
Seiten: 512
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-426-61788-5
Ersterscheinung: 10.04.2000
Kaufen: Verlag Thalia


Klappentext/Inhalt:

Sehr jung, weiblich und blond - das ist das einzige Merkmal der Serienmorde, die Frankfurt in Angst und Schrecken versetzen. Die Ermittlungen verweisen in die „feinere“ Gesellschaft der Stadt.

Meine Meinung:

Ich hatte schon seit langem Lust ein Buch von Andreas Franz zu lesen, da er ja wirklich einige geschrieben hat. Dieser Reihenanfang hat mich am Meisten angesprochen und deshalb habe ich es endlich mal versucht. Leider bin ich von der Geschichte etwas enttäuscht. Ich hatte mir wesentlich mehr versprochen.

In Frankfurt wurden schon einige blonde Mädchen ermordet. Der Täter macht schreckliche Dinge mit diesen Mädchen und die Ermittler wissen einfach nicht wie sie den Täter finden soll. Für diesen Fall holen sie sich die Ermittlerin Julia Durant mit dazu. Sie hat eine gute Spürnase und hat eine hohe Erfolgsquote bei ihren Fällen. Anfangs geht sie mit einem Ermittler erst einmal die betroffenen Familien aufsuchen. Leider ergibt sich in den Befragungen keine Hinweise auf den Täter. Immer wieder passieren Dinge mit denen die Ermittler nicht rechnen. Julia Durant will diesen Fall unbedingt lösen und geht dabei ein sehr hohes Risiko ein. Sie begibt sich auf Wege, die nicht gut sind und die auch die anderen Ermittler nicht gutheißen können.

Der Täter ist sehr raffiniert. Obwohl die Polizei mehr auf den Straßen unterwegs, schafft er es trotzdem weiter zu Morden. Er geht sehr grausam vor und an viele Stellen fand ich es wirklich eklig.

Der Anfang war wirklich gut und ich habe mich auf eine tolle Geschichte gefreut. Im Lauf der Geschichte ist aber der Spannungsgrad immer mehr abgeflacht. Es hat sich total gezogen. Außerdem wusste man auf Seite 400 schon wer der Mörder ist, da wir aus seiner Sicht einen Mord mitverfolgen. Das fand ich ein bisschen schade, da wir immer noch 100 Seite vor uns hatten. Die letzten 100 Seiten war zwar ganz interessant aber mich haben sie nicht gepackt. Des Weiteren hat mich leider gestört, dass viele Sachen wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben wurde. Dies hätte man wirklich nicht machen müssen.

Fazit:

Der Fall von Julia Durant war wirklich interessant und ich hätte nicht gedacht, wer letztendlich der Mörder war aber leider hat mir das Buch trotzdem nicht so gut gefallen. Im Buch wurden viele Sachen wirklich bis ins kleinste Detail beschrieben und dies fand ich an manchen Stellen etwas überflüssig. Außerdem wussten wir auf Seite 400 schon wer der Mörder war und das fand ich wirklich etwas schade.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 3/5
Schreibstil: 3/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln 

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