Rezension - Legend - Berstende Sterne - Marie Lu

© Cover: Loewe-Verlag
Titel: Legend – Berstende Sterne
Autorin: Marie Lu
Band: 3 von 3
Verlag: Loewe
Seiten: 448
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 17,95
ISBN: 978-3-7855-7492-8
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Kaufen: Verlag Thalia



Klappentext/Inhalt:

Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen.

Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ...

Meine Meinung:

Dieses Buch hatte ich im Juli vorbestellt und wollte es eigentlich sofort lesen. Dann sind aber immer wieder andere Bücher dazwischen gekommen und habe es erst jetzt geschafft dieses Buch zu lesen. Die ersten beiden Teile haben mir ja wirklich total gut gefallen und deshalb hatte ich an den letzten Band auch so meine Erwartungen. Leider wurde ich vom dritten Band etwas enttäuscht.

Day und June haben sehr viel geopfert für die Republik und auch füreinander. Mittlerweile leben sie in einer Welt die vor einem Neubeginn steht. Es könnte endlich alles besser werden. Die beiden könnten endlich ein Leben ohne Flucht, Armut usw. führen. Amerika steht kurz davor mit den anderen Ländern ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Dann kommt aber alles ganz anders als sie denken. Amerika hat angeblich den Kolonien einen tödlichen Virus geschickt haben. Erst wenn ein Gegenmittel vorhanden ist, werden sie neu verhandeln. Viel früher als sie dachten, beginnt der Krieg. Die Kolonien wollen Amerika einnehmen.

Day lebt eigentlich sehr abgeschieden von dem Ganzen geschehen. Mit June hat er seit vielen Monaten nicht mehr gesprochen. Dann soll er auf einmal wieder die Hauptstadt zurückkehren um dem Elektor zu helfen. Er kommt der Einladung nach und dabei muss er wieder mal Dinge erfahren, die er nicht hören will und machen will. Dann bricht auch noch der Krieg aus. Wird Day mit June wieder zusammenfinden? Können sie den Krieg bezwingen?

June arbeitet seit Monaten sehr eng mit dem Elektor zusammen. Obwohl der Elektor sehr um sie wirbt, denkt sie immer nur an Day. Seit Monaten hat sie nicht mit ihm gesprochen. Dann muss sie Day wieder in die Hauptstadt locken, weil der Elektor etwas von ihm will. Dies passt ihr gar nicht aber sie hat keine andere Wahl.
Dann bricht der Krieg aus und sie muss mit dem Elektor unbedingt Verbündetente suchen. Werden sie den Krieg bezwingen? Werden June und Day wieder zueinanderfinden?

Der Anfang des Buches war wirklich gut. Es kommen interessante Dinge zum Vorschein mit denen man absolut nicht rechnet. Im weiteren Verlauf hat sich die Geschichte wirklich etwas gezogen. In diesem Band geht die Autorin sehr auf die Politik ein. Dies hat mir auch an vielen Stellen gefallen aber mir war das am Ende wirklich zu viel. Diese ganzen politischen Fragen und Machenschaften sind ja schön und gut aber man muss doch nicht ein komplettes Buch nur darüber verfassen. Mir hat in diesen Teil einfach dieses Abenteuer von Day und June gefehlt. Am Ende kommt ja der große Knall. Dieser Knall hat aber nur so ca. 20 Seiten. Dies fand ich so schade. Man hätte daraus viel mehr machen können. Die letzten Seiten waren dann nochmal sehr aufschlussreich und ich kann mit dem Ende sehr gut leben.

Fazit:

Ich habe mich auf ein großartiges Finale gefasst gemacht. Dieses habe ich leider nicht bekommen. In diesem Buch steht die Politik sehr im Vordergrund. In diesem Teil ist es zwar wichtig endlich mal auf die Politik genauer einzugehen aber fast das ganze Buch ging ja nur um das. Die Geschehnisse in Amerika werden gar nicht mehr so intensiv beleuchtet (Beispiel: wie die Bürger mit dem Krieg zu Recht kommen, was sie dagegen machen usw.). Dies fand ich wirklich schade. Außerdem hat mir das Abenteuer mit Day und June sehr gefehlt. Der große Knall am Ende waren innerhalb von ca. 20 Seiten beendet. Man hätte daraus viel mehr machen können. Die letzten Seiten waren dann nochmal sehr aufschlussreich und ich kann mit dem Ende absolut leben.

Bewertung:

Cover: 4/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 3,5/5

3,5 von 5 Engeln 

Kommentare:

  1. Huhu, Mella:)
    Ja, sehe ich genauso. Mir war die Politik auch viel zu viel und das eigentliche von Day und June war irgendwie weg. An das Ende kann ich mich jetzt, ehrlich gesagt, schon gar nicht mehr erinnern... Aber ich hatte auch wesentlich mehr erwartet, schade.

    LG und einen schönen Abend,
    Claudia :)

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    1. Huhu Claudia :)

      Ahh dann sind wir ja schon wieder einer Meinung :). Ich habe mir auch viel mehr erwartet von dem Buch. Es ist wirklich schade:(.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag <3

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