Rezension - Delirium - Lauren Oliver

18:53

© Cover: Carlsen-Verlag  
Titel: Delirium
Autorin: Lauen Oliver
Verlag: Carlsen
Seiten: 416
Ausgabe: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
Preis: 18,90
ISBN: 978-3-551-58232-4
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Verlag: Hier



Klappentext:

Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst.

Mehr zum Inhalt:

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist amor deliria nervosa als schlimme Krankheit erkannt worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat schon so viele unterschiedliche Meinungen erhalten, da wollte ich mir auch endlich mal eine eigene Meinung bilden. Außerdem finde ich die Thematik sehr interessant. Das Cover ist gut für das Buch ausgewählt worden. Der Schreibstil der Autorin ist anspruchsvoll.

Zu Beginn hatte ich leider etwas Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Ich konnte mich anfangs überhaupt nicht mit der Protagonistin Lena identifizieren. Dies lag sicherlich daran, dass Lena zu Beginn nur davon schwärmt endlich geheilt zu werden, keinerlei Risiko in ihrem Leben eingeht um der Norm der Gesellschaft zu entsprechen und positive Aspekte sofort in negative Gedanken umwandelt. Ich fand diese Stellen teilweise echt langatmig und langweilig.

Erst nach ca. 190 Seiten konnte mich das Buch mehr und mehr begeistern. Endlich geht Lena ein Risiko ein und die Liebesgeschichte zwischen Alex und ihr entwickelt sich langsam. Lena wird im Laufe des Buches immer selbstbewusster, ist bereit Regeln zu brechen und will für die Liebe zu Alex kämpfen.

Alex ist zunächst ein sehr geheimnisvoller Typ. Erst im Laufe des Buches erfährt man wer er ist und woher er kommt. Er war mir sofort sympathisch und ich konnte seine Beweggründe verstehen. Hana die beste Freundin von Lena ist ein sehr starker Charakter. Sie will nicht mehr der Norm entsprechen und geht auf illegale Veranstaltungen. Mit Hana konnte ich von Anfang an mitempfinden.

Das letzte Kapitel bringt die Geschichte zu einem grandiosen Ende, dass man sich nicht spektakulärer und dramatischer vorstellen könnte. Mit so einem Ende hatte ich nach so vielen langatmigen Phasen nicht mehr gerechnet. Ich hätte mir mehr solche Kapitel gewünscht in denen eine solche Spannung vorhanden gewesen wären. Am Ende ist echt ein fieser Cliffhanger. Die Autorin lässt einen mit einigen offenen Fragen zurück und deshalb werde ich auch dem zweiten Band eine Chance geben. Ich hoffe Pandemonium kann mich mehr begeistern als Delirum.

Fazit:

Fast die Hälfte des Buches fand ich zu langweilig und zu langatmig. Nach der Hälfte konnte mich das Buch langsam mehr begeistern und das Ende war wirklich phantastisch. Leider kann ich aber dem Buch nur 3 Sterne vergeben, da oft keine Spannung vorhanden war und es immer nur um die Gedankengänge von Lena ging. Ich denke, wenn das Buch noch aus Alex Perspektive gewesen wäre, hätte eine bessere Spannung aufgebaut werden können und das Buch wäre interessanter gewesen.

Bewertung:

Cover: 4,5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 2,5/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 3/5

3 von 5 Engeln

 


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5 Kommentare

  1. Tolle Rezension! :)

    Hoffe in deiner nächsten Rezi kannst wieder 5 Engel hergeben :)))

    <3

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    1. Hey (;

      Ja ich hoffe auch das bald wieder mehr Engel vergeben werden können (:

      <3

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  2. Ich kann deine Meinung total unterschreiben. Mir ging es genau so. Ich fand den ersten Teil anfangs auch total langweilig und konnte mich erst mit der Geschichte anfreunden, als es spannender wurde.
    Eigentlich hätte auch ich diese Rezension geschrieben haben können. ;)
    "Pandemonium" hat mir übrigens viel besser gefallen als "Delirium". Ich gehe jetzt mal einfach davon aus, dass es bei dir dann genau so sein wird. :)
    GLG
    Kitty

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    1. Heey :)

      Immerhin bin ich nicht die einzige die so denkt :D und es so gefühlt hat :D und Pandemonium habe ich auch schon gelesen und ich geb dir Recht mir gefiel es wirklich viel besser :) endlich ist mal was passiert :D

      LG :) <3

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  3. Heyy,
    Gebe dir sowas von Recht!
    Habe mich voll auf das Buch gefreut, aber letzendlich würde ich ihm nur 2 Sterne geben...
    Gaaanz liebe Grüße
    Meli

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